Infrastruktur
Funktionen/Anwendungen der gesicherten Maschinen
Hardware
Die Backup-Hardware steht in einem separaten Brandabschnitt in einer Lampertz-Zelle und ist via Glasfaser an das FIT-Rechenzentrum angebunden.
1 Tandberg Data T40 Tape Library, 2 Laufwerke mit LTO-4
1 Media Server (derzeit auch noch Backup-Server) mit 3,6 TB Festplattenspeicher, 4 GB RAM, 2 GBit-Netzwerkanschlüssen und FibreChannel (SAN, Tandberg Data)
- Backup-Server: RedHat Enterprise Linux 6.1
- Backup-Clients: Linux Server mit Debian und Ubuntu,
Windows 2003 und 2008 R2 32-Bit und 64-Bit, Windows XP und Windows 7 (Entwickler-Maschinen)
Funktionen/Anwendungen der gesicherten Maschinen
- Active Directory (Windows Server 2003 und 2008 R2)
- Exchange Server 2003 und 2010
- File-Server (Windows Server 2003 und 2008 R2 sowie Linux)
- MS-SQL
- mySQL
Hardware
Die Backup-Hardware steht in einem separaten Brandabschnitt in einer Lampertz-Zelle und ist via Glasfaser an das FIT-Rechenzentrum angebunden.
1 Tandberg Data T40 Tape Library, 2 Laufwerke mit LTO-4
1 Media Server (derzeit auch noch Backup-Server) mit 3,6 TB Festplattenspeicher, 4 GB RAM, 2 GBit-Netzwerkanschlüssen und FibreChannel (SAN, Tandberg Data)
IT-Dienstleister implementiert mandantenfähiges Backup mit Arkeia
IT-Service-Unternehmen müssen ihren Kunden heutzutage ein leistungsfähiges Backup anbieten, das im eigenen Rechenzentrum implementiert und sicher isoliert für alle Kunden eingerichtet werden kann. So steht auch die Fernholz IT Consulting GmbH (FIT) als IT-Dienstleister aus Solingen vor der Aufgabe, seinen Kunden, zumeist mittelständische Unternehmen, bei der Zentralisierung und Auslagerung der IT zu helfen.Thomas Niercke, Leitender Programmierer und Leiter des Supports der FIT setzte für das Backup der Daten der Unternehmen eine Zeitlang die Open Source-Lösung zmanda ein, die jedoch "trotz den Bemühungen dessen Supports über mehrere Monate lang“ nicht vernünftig eingesetzt werden konnte, da das Backup auf Tape „gar nicht" in Gang gebracht werden konnte, wie er enttäuscht feststellt. Anlass genug, eine neue Lösung zu finden, die "leicht zu installieren, skalierbar und einfach zu administrieren" sein soll.
Anforderungen
Die FIT benötigt für das eigene Rechenzentrum eine mandantenfähige Lösung, mit der die Kunden ein skalierbares Backup-Angebot erhalten, die mit den Anforderungen der Unternehmen mitwachsen kann.Die Unternehmen sollen dank granularer Rechtevergabe ihre Backups, falls gewünscht, selbst administrieren können (Backup-as-a-Service). Einfache Benutzer sollen nur Wiederherstellungen durchführen können (Restore-only), während Operatoren und globalen Administratoren weitergehende Aktionen gestattet sind wie beispielsweise Backup-and-Restore oder umfassendere Konfigurationsmöglichkeiten. Zudem sollen die Benutzer und Operatoren nur Zugriff auf bestimmte Backup-Sets und Backup-Clients erhalten. Für nationalen Kunden muss es möglich sein, einfach regional verteilte Standorte mit zu verwalten. Ein nicht zu unterschätzendes Kriterium ist ein deutschsprachiger Support in derselben Zeitzone wie Deutschland. Zu guter Letzt ist das Ziel, die bereits im Einsatz befindliche zmanda-Backup-Lösung mit möglichst geringem Aufwand gegen eine passende Lösung auszutauschen.
Die Lösung
Bei seiner Internet-Recherche stößt Niercke schnell auf Arkeia und findet zahlreiche Anwenderberichte und vor allem glaubwürdige positive Kommentare. So entschließt er sich zu einer intensiven Evaluation der Arkeia-Backup-Lösung.So funktioniert Arkeia Network Backup
Der Arkeia Backup-Server ist das Zentrum, das von den Backup-Agenten beliefert wird. Backup Server und Backup Agenten sind immer an ein LAN angeschlossen und ermöglichen somit schnelle Datentransfers. Dabei verfügen alle Arkeia Backup Server über die gleichen Funktionalitäten, unabhängig davon, ob sie als physikalische Appliance, virtuelle Appliance, oder wie im Falle der FIT als Software-Applikation auf dem RHEL-Server eingesetzt werden.
Backup Server http://www.arkeia.com/media/images/diagrams/en/servers0.jpg
Als eine Alternative zu Sicherungen auf Band unterstützt Arkeia Network Backup auch Festplatten und virtuelle Tape-Libraries (VTL) und ermöglicht die Replikation von Backup-Images durch das LAN oder WAN. Die FIT testet zahlreiche Funktionen, darunter die Bandautomatisierung, virtuelle Tape-Libraries, die Funktionsfähigkeit für einen virtuellen Cluster von VMware sowie den Betrieb im Active Directory, mit Exchange, MS-SQL sowie mySQL-Servern.
Implementierung
Niercke richtet einen dedizierten RedHat Linux Enterprise Server als Backup-Server ein, der mit 3,6 TB Festplattenplatz ausgestattet ist und in einem separaten Brandabschnitt des eigenen Rechenzentrums steht. Als Bandbibliothek verwendet die FIT eine Tandberg Data T40 Library mit zwei Bandlaufwerken, die per Fibre-Channel mit dem Backup Server verbunden ist. Auf einem Hitachi SAN liegen die zu sichernden Daten der virtuellen VMware-Server. Zum Teil werden auch noch Kunden-Systeme an Remote-Standorten durch einen Site-By-Site VPN-Tunnel gesichert.Vorteile der Arkeia-Lösung
Für die FIT und Niercke als Verantwortlichen läuft - für IT-Projekte eher ungewöhnlich - alles reibungslos: Das System ist so skalierbar wie gewünscht, zudem sorgen die vielfältigen Optionen und die einzigartig breite Anzahl der unterstützten Betriebssysteme für eine weitreichende Flexibilität: „Wir verfügen im Gegensatz zur Situation vorher jetzt über ein funktionierendes Backup auf Linux-Basis mit Tape-Library.“ Neben der „extrem einfachen, unkomplizierten und schnellen Installation tragen die kleinen Installationspakete zur niedrigen Netzwerklast bei. Und dank der Mandantenfähigkeit kann die FIT ihren Kunden nun abhängig von ihrem Ressourcen- bzw. Speicherverbrauch leistungsabhängige Angebote machen.
Nach den langen Monaten, in denen vergeblich eine relativ kostengünstige Lösung nicht zum umfassenden produktiven Einsatz hergerichtet werden konnte, ist FIT von der nicht einmal 10 Minuten dauernden Installation von Arkeia sehr positiv überrascht. Innerhalb von 30 Minuten nach der Installation waren mehrere Backups konfiguriert und die ersten produktiven Server konnten erfolgreich gesichert werden: "Es hat einfach sofort funktioniert“, freut sich Niercke über die Arkeia-Lösung.
