Optionen der Datensicherung in die Cloud
Datensicherungen im Cloud stellen eine attraktive Alternative zu Datensicherungen auf Band für eine Speicherung an einem externen Standort dar. Eine sichere Datensicherungsstrategie muss heutzutage eine Auslagerung von Backup-Sets vorsehen, um die Daten effektiv vor Diebstahl oder natürlichen Katastrophen zu schützen. Wir zeigen Ihnen anhand von Beispielen, in welchem Fall eine Speicherung im Cloud und wann eine Speicherung auf Bändern vorzuziehen ist. 9% der Arkeia-Kunden lagern heute Ihre Backup-Sets in öffentlichen oder privaten Clouds aus.
Anstelle der Speicherung der Backup-Sets in privaten oder öffentlichen Clouds kann man seine Daten auch direkt in die Cloud speichern. Dieser Ansatz wird heutzutage allerdings vor allem für den Datenschutz von indivuellen Computern genutzt. Unternehmen setzen eher eine Strategie ein, die die Replikation von Backup-Sets in die Cloud vorsieht.
Datensicherung auf Platte gefolgt von Replikation in die Cloud
Arkeia empfiehlt Unternehmen, ihre Daten in ihrem lokalen Netzwerk (LAN) auf Platte zu sichern und die daraus resultierenden Backup-Sets anschliessend in die Cloud zu replizieren. Diese Strategie ermöglicht kurze Zeitfenster und beschleunigt die Wiederherstellung der Daten.

Der Einsatz eines lokalen Backup-Servers ermöglicht kurze Zeitfenster, denn im LAN hat man eine im Schnitt 10- bis 100-mal bessere Bandbreite als in einem WAN. Da normalerweise eine lokale Kopie der Datensicherungs-Sets im LAN aufbewahrt wird, können die meisten Wiederherstellungsvorgänge direkt über den Backup-Server laufen. Dies gilt sowohl für die Wiederherstellung von individuellen Dateien als auch von kompletten Disk-Images. Im Normalfall greifen IT-Administratoren nur auf die in die Cloud replizierten Kopien zurück, wenn der Backup-Server im LAN ausfällt (durch Diebstahl oder eine natürliche Katastrophe).
| Stärken | Schwächen |
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Direkte Datensicherungen in die Cloud
Direkte Datensicherungen in die Cloud können verschiedene Backup-Typen, wie Vollsicherungen oder inkrementelle Datsicherungen, sowohl als auch Technologien wie die Datendeduplizierung für kleinere Backups einsetzen. Im Falle einer direkten Datensicherung in die Cloud kann der Transfer der ersten Backup-Sets und die Wiederherstellung eines kompletten Disk-Images über das WAN allerdings mehrere Tage oder sogar Wochen dauern. Aus diesem Grund sollten die ersten Backup-Sets und die Wiederherstellung des kompletten Disk-Images eher auf ein Band oder ein NAS-Gerät transferiert werden. Darauffolgende inkrementelle Datensicherungen oder Snapshots können über das WAN in die Cloud gesichert werden.
| Stärken | Schwächen |
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Datensicherungen und Datendeduplizierung
Datendeduplizierungstechnologien spielen eine wichtige Rolle beim Backup in die Cloud, da sie Bandbreite und die benötigte Plattenkapazität für die Speicherung der Backup-Sets deutlich verringern können.
Die Datendeduplizierung ist zudem für Sicherungen von mehreren Computern in einem LAN äusserst interessant, da sie sich auf den verschiedenen Computern wiederholende Daten identifiziert und entfernt. Auf der anderen Seite sind die Kompressionsraten beim Sichern von mehreren individuellen Computern in die Cloud wesentlich geringer als die, die man beim Sichern und anschliessenden Replizieren der Backup-Sets dieser Computer in die Cloud erreicht.
Andere Technologien, wie z.B. die Differenzierung von Dateien (auch Deduplizierung auf Byte-Niveau genannt) ermöglichen es nicht, sich auf mehreren Computern wiederholende Daten oder ähnliche Dateien mit verschiedenen Namen zu identifizieren. Sie bieten daher eine nur sehr begrenzte Lösung für die Speicherung von Backup-Sets in eine Cloud.