Die quellseitige Deduplizierung wird auf der Client-Maschine, bevor die Daten ins Netzwerk gehen, vorgenommen. Mit einem versteckten Block-Datensatz auf dem Backup-Server kann der Backup-Agent feststellen ob der Backup-Server bereits eine Kopie eines spezifischen Datenblocks, den er auf dem Client gefunden hat, enthält. Wenn dem so ist, wird der Backup-Agent den duplikaten Block nicht über das Netzwerk tranferieren. Mit einer zielseitigen Deduplizierung werden alle Blocks zum Ziel transferiert bevor duplikate Blocks entfernt werden.
Durch die deutliche Reduktion des über das Netzwerk zu transferierenden Datenvolumens ermöglicht die quellseitige Deduplizierung die Sicherung von grossen Datenvolumen ohne dabei in neue Hardware investieren zu müssen.
Quellseitige Deduplizierung in virtualisierten Umgebungen
Virtuelle Umgebungen enthalten grosse Mengen an redundanten Daten, da die multiplen virtuellen Maschinen eigene Kopien derselben Betriebssysteme und Anwendungen enthalten. Da virtuelle Umgebungen nicht unmittelbar mit Kosten für neue Hardware verbunden sind laufen in vielen Umgebungen deutlich mehr virtuelle Server als eigentlich erforderlich. Langsame Datensicherungen, Netzwerk- und Disküberlastungen, Hypervisor-Last sind die Probleme, auf die man am häufisten in virtualisierten Umgebungen stösst.
Traditionelle Datensicherungslösungen würden in solchen Fällen oftmals keine kurzen Zeitfenster halten können. Die quellseitige Deduplizierung in virtualisierten Umgebungen reduziert das zu sichernde Datenvolumen und ermöglicht daher eine verbesserte Auslastung des Netzwerkes, eine verbesserte Ausnutzung des Speicherplatzes und eine verminderte Hypervisor-Last. Die quellseitige Deduplizierung von Arkeia kann innerhalb des Gast-Betriebssystems eingesetzt werden oder auf Hypervisor-spezifischen APIs wie VMwares vStorage (VCB) für vSphere oder Microsoft Hyper-V SS aufsetzen.
Quellseitige Deduplizierung in verteilten Umgebungen
Verteilte Umgebungen setzen sich oftmals aus vielen räumlich entfernten Standorten, die über WAN-Netzwerke miteinander verbunden sind, zusammen. In solchen Umgebungen ist es sehr kompliziert Datensicherungen durchzuführen, da man in WAN-Netzwerken keine grossen Datenvolumen transferieren kann. In diesen Umgebungen werden sogar nachsts Bänder transportiert, da Backups über das WAN unmöglich sind. Der Einsatz von unabhängigen Datesicherungslösungen auf den verschiedenen Standorten macht die Datensicherungen und die Konsolidierung der Daten noch komplizierter.
Die quellseitige Deduplizierung bietet eine Lösung für diese Probleme, denn sie reduziert das über das Netzwerk zu transferierende Datenvolumen. Unternehmen können ausserdem die Deduplizierung mit der Replikations-Technologie von Arkeia kombinieren und somit Disaster Recovery Strategien auf einem Standort einsetzen und die Speicherung von kritischen Daten auf einem anderen Standort verbessern.
Quellseitige Deduplizierung in LAN-Umgebungen und in Datenzentren
Durch die stetig wachsenden Datenvolumen und trotz der Preissenkung für Disk-Speichersysteme haben Unternehmen heutzutage selbst in LAN-Umgebungen noch Probleme mit der Bandbreite und nicht realisierbaren Zeitfenstern. In neue Hardware zu investieren ist aus Budget-Gründen oft nicht möglich. Die quellseitige Deduplizierung kann diese Hürden überwinden, denn sie erlaubt Unternehmen, erhebliche Einsparungen beim Speicherplatz und deutlich beschleunigte Backups zu erzielen ohne dabei in neue Hardware investieren zu müssen.
Mehr Informationen