Arkeia Software

Backup Server-Architektur

Die Architektur eines Backup-Servers wird im folgenden Diagram beschrieben. Jeder Backup-Server setzt sich aus einem Katalog-Server und einem Media-Server sowie zwei clients, die den administrativen Input verwalten, zusammen. Der Katalog-Server administriert den Index der Backup-Sets, nimmt Anwender-Inputs an und kontrolliert den Transfer von Daten zwischen dem Katalog-Server, Media-Server, jeglichem NDMP-Server und Backup-Agents.

Der Media-Server administriert Laufwerke, Festplatten oder Bandlaufwerke. Er unterstützt weiterhin virtuelle Tape-Libraries (VTL), Lader und Autoloader. Wir unterstützen so gut wie alle Datensicherungsgeräte, die dem SCSI-II Standard entsprechen, d.h. mehr als 600 Speichergeräte und so gut wie alle Bandlaufwerke, Autoloader und Libraries auf dem Markt.

Normalerweise werden der Katalog-Server und der Media-Server auf der gleichen Hardware installiert. Der Media-Server kann jedoch auch auf einem Backup-Agent installiert werden, um somit den LAN-free Backup zu ermöglichen. Wir beschreiben diese Konfiguration als  Remote Storage Option (RSO). Beachten Sie, dass unzusammenhängenden Katalog – und Media-Server an einen LAN angeschlossen sein müssen, es sei denn die Backup Replication Funktionalität wird genutzt. Backup Replication Server kopieren Backup-Sets über ein LAN oder WAN von einem Backup-Server auf einen anderen. 

Katalog-Server Optionen

Optionen für den Katalog-Server sind Backup Replication und NDMP-Nutzung. Die NDMP Option erlaubt es Backup-Servern, Daten von egal welchem Gerät, dass das NDMP-Protokoll unterstützt (z.B. NAS), zu sichern und wiederherszustellen. Diese NDMP-kompatiblen Geräte sind Datenquellen, die keine Backup-Agent Software voraussetzen.

Media-Server Optionen

Optional können folgende Funktionalitäten mit einem Media-Server genutzt werden:
Shared Storage Option
Backup Replication
Tape Duplication
SAN
Disk-to-Tape Datensicherungen

Die Tape Duplication ermöglicht es, Bänder schnell und exact zu duplizieren. Mit der SAN-Unterstützung kann ein einzelnes, an das SAN angeschlossene Bandlaufwerk, von mehreren Backup-Servern genutzt werden. Die Disk-to-Tape Funktionalität macht es möglich, VTL Backup-Sets auf Band-Datensicherungsgeräte zu sichern.